Kamin Glossar

Anzündphase

Bei der so genannten Anzündphase ist die Brennkammer Tür einen wenigen Zentimeter breiten Spalt geöffnet damit dem Holz genug Sauerstoff zum langsamen entzünden zugeführt wird. Man sollte in etwa eine Zeitspanne von 15 – 20 Minuten abwarten bis diese Tür verschlossen wird.

Backfach

Viele Kamine beinhalten ein Backfach. Dieses kann nicht nur dazu dienlich sein um Backwerk wie Brot oder Kuchen zu zubereiten, sondern kann ebenfalls zum Warmhalten von zubereiteten Speisen verwendet werden.

Brennkammer

In der Brennkammer wird das Brenngut verbrannt und die Wärme entsteht hier. Somit ist diese Kammer das Herz des Kamins.

Bodenplatte

Durch herausfallende Glut kann der Boden auf dem der Kamin platziert wird, in Mitleidenschaft gezogen werden. Um dies zu verhindern kann eine Bodenplatte installiert werden welche feuerfest ist. Regionale Vorschriften müssen eingehalten werden und so sollte eine individuelle Absprache mit einem Fachhändler gehalten werden oder einem Schornsteinfeger.

Drehplatte

Ein praktisches Zubehörteil ist eine Drehplatte. Der Kamin ist auf der Platte platziert und kann bequem um 90°, 180° oder 360° gedreht werden. Somit kann individuell reguliert werden in welche Richtung die Wärme strahlen soll.

Drehstutzen

Ein Drehstutzen ist von Nöten um den Kamin drehen zu können, ohne, dass sich der Schornstein mitbewegt.

Externer Verbrennungsluftstutzen

Ein Extener Verbrennungsluftstutzen ist besonders in neueren Häusern gebräuchlich, damit dem Kamin genügend Luft von außerhalb zugeführt werden kann. Dies ist bei älteren Häusern oft nicht nötig, da diese nicht so dicht gebaut sind.

Gusseisen

Viele Teile eines Kamins sind oft aus Gusseisen, da dieses Material sehr hitzebeständig ist und weiterhin über eine hohe Qualität verfügt. Türen aus Gusseisen haben den Vorteil, dass sie sehr dicht sind.

Holzfach

Ein Holzfach ist eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Holzscheite die im Kamin verbrannt werden sollen. So kann das Holz bequem neben oder unter dem Kamin im Haus griffbereit gelagert werden.

Konvektionsofen

Bei dieser Art von Ofen wird die Wärme sehr schnell im zu beheizenden Bereich verteilt, da der Kamin auf der einen Seite die kalte Luft des Bodens, aber auch die erwärmte Luft aus dem Ofen nutzt.

P-Prüfzeichen

Dieses vom schwedischen Materialprüfungs- und Forschungsinstitut vergebene Prüfzeichen zeichnet hochqualitative Kamine aus. Neben einer guten Leistung und guter Verarbeitung spielen auch Umweltkriterien eine große Rolle. Des Weiteren haben Kamine die dieses Prüfzeichen tragen einen geringen Holzverbrauch, heizen aber gleichzeitig enorm gut.

Primär- und Sekundärluft

Damit die Verbrennung im Ofen möglichst effektiv und gut von Statten geht wird dem Kamin Primär- und Sekundärkuft zugeführt. Die Sekundärluft wird dem Kamin oberhalb der Glut zugeführt, und die Primärluft unterhalb. Weiterhin wird die Entstehung von Stickstoffoxyd durch die korrekte Rückführung von Rauchgas gewährleistet.

Rost

Durch das Rost fällt die Asche in einen Behältler der einfach rausgezogen werden kann und somit die Asche problemlos entsorgt werden kann.

Scheibenspülung

Um Rußablagerungen an der Scheibe des Kamins zu verhindern wird warme Luft entlang des Glases geleitet.

Schublade

Wenn das Holzfach oder ein offener Sockel aus praktischen oder optischen Gründen nicht erwünscht ist, kann stattdessen eine Schublade eingebaut werden.

Skamol/Vemiculite

Skamol ist ein besonderer Dämmstoff der eine höhere Verbrennungstemperatur im Innern des Kamins schafft und so die Effizienz steigert. Vermiculite sind Gläser durch die man auch seitlich Einblick in das Kamininnere hat.

Sockel

Unter dem Kamin kann ein Sockel angebracht werden, der dann anstelle einer Schublade oder eines Holzfaches seinen Einsatz findet.

Stutzen

Übergang von Schornstein zu Kaminofen, der dicht abschließt damit weder Rauch noch Abgase entweichen können.

Strahlungsofen

Diese Art von Ofen strahlt die Wärme langsam in den Raum ab und erhitzt ihn nicht zu schnell.

Speckstein

Speckstein wird oft für Kaminöfen eingesetzt, da er lang Wärme speichert und gleichzeitig keinen Schaden bei hohen Temperaturen nimmt. Weiterhin ist er leicht zu bearbeiten und kann individuell an das gewünschte Erscheinungsbild angepasst werden.

Speckstein-Abdeckung

Einige Kamine verfügen über spezielle Abdeckungen, die auf Wunsch auch aus Speckstein sein können.

Speicherofen

Speicheröfen sind sehr groß und schwer und geben die Wärme nur langsam ab. Der Gegensatz hier zu ist der Konvektionsofen. Auch wenn das Feuer bereits erlischen ist, gibt dieser Ofen weiterhin die gespeicherte Wärme ab.

Wirkungsgrad

Das Verhältnis in dem die abgegebene Wärme und der zugeführte Brennstoff zueinander stehen wird als Wirkungsgrad bezeichnet. Um so weniger Brennstoff für eine hohe ausgegebene Energie zugeführt werden muss um so höher ist der Wirkungsgrad.